"Fotografieren bedeutet den Kopf, das Auge und das Herz auf dieselbe Visierlinie zu bringen. Es ist eine Art zu leben." Wie wahr, Monsieur Cartier-Bresson. Ich versuche es bei all meinen Fotos, meine Lieblingswerke findet ihr im Portfolio.
"Die beste Kamera ist die, die du dabei hast." Ja, ich habe immer irgendeine Kamera dabei. Meine erste DSLR habe ich mir 2008 für Down Under gekauft, der photoblog entstand 2009. Enjoy!
"These vagabond shoes, they are longing to stray ..." Ja, ich reise gerne. Im September 2011 hat mich mein Reisefieber endlich nach New York geführt. Alle Fotos aus dem Big Apple gibt's im Blog!
Stets auf der Suche nach neuen Motiven: Immer wieder erstaunlich, wie viel Neues man im Alltag entdecken kann.
Hallo, ich bin Martina Schildendorfer und ich liebe Fotografie. Ich habe diesen Blog im Jahr 2009 begonnen, um meine besten Bilder mit euch zu teilen und freue mich über euer Feedback! Warum dieser Blog "challengeme" heißt? Weil es ursprünglich eine Arena für Fotoideen sein sollte, in der ihr mich herausfordern könnt. Diese Grundidee verschwand irgendwann, da ich viele eigene Fotoprojekte verwirklichen wollte. Die Herausforderung blieb. Täglich.
Von 2009 bis 2011 habe ich den Lehrgang für Fotografie an der Fotoschule Wien besucht. Ich habe sehr viel dazugelernt, mit der “Knipserei” aufgehört und endlich mit der Fotografie begonnen.
Ich werde oft gefragt: “Wo hast du bloß die Ideen her?”. Und manchmal habe ich tatsächlich vorher eine Idee. Meist sind meine Bilder aber vom Leben inspiriert, vom Alltag und vom Moment. Und oft bin ich einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
2009 habe ich eine Ausstellung zum Thema “Street photography” besucht, die mich inspiriert hat. Mir gefiel die Idee, Alltagsschauplätze in etwas Besonderes zu verwandeln. Aber auch auf Reisen darf meine Kamera natürlich nie fehlen.
Nach zahlreichen analogen und digitalen Kompaktkameras habe ich mir 2008 für meinen Australien-Trip eine DSLR geleistet. Eine kleine Olympus mit viel zu vielen Funktionen. Inzwischen wurde daraus eine EOS 50D mit noch mehr Funktionen und Objektiven.
Hier meine Lieblingsfotos // An dieser Stelle findet ihr mein Portfolio - meine besten Werke, Projekte oder einfach gesagt: Meine Lieblingsfotos. Das geht von Urban- über Food Photography bis hin zu meinem Project 365. Einfach durchklicken, ich freue mich über euer Feedback!
About this Blog // Hier findet ihr alle Fotos aus den letzten Monaten. Ihr könnt auch nach älteren Postings im Archiv suchen oder bestimmte Kategorien filtern. Viel Spaß beim Durchklicken und wenn euch etwas gefällt, hinterlasst mir doch einen Kommentar!
Abends am Schottentor. Menschen, die auf Straßenbahnen warten. Ein Augustin-Verkäufer. Banker. Studenten.
Diese Szenerie wird seit einiger Zeit von einer Harfenspielerin begleitet. Sie scheint eins zu sein – mit dem Instrument, mit sich selbst und mit dem Moment. Sie sitzt gedankenversunken auf einer Bank am Schottentor.
Schnell etwas Kleingeld in den Beutel und ab in die Straßenbahn. Ich fühle mich wie in einem Fantasyfilm, alles ist schön und ruhig und gut. Und das im Abendgewusel am Schottentor. Danke, liebe Harfenistin.
Hmmm, so sieht also Schlechtwetter aus. Na dann … :) Gestern an der Alten Donau.
Gibt es etwas Besseres als Brunch? Mahlzeitentechnisch, mein’ ich. Ich liebe es einfach. Man kann sich ewig Zeit lassen, mehrfach Leckereien nachholen, endlos quatschen und es sich gut gehen lassen. Yummy.
Und hier mal wieder etwas zum Thema Schmuck: Kollektion “Petra” umfasst zwei bronzefarbene Ringe mit einem türkisfarbenen Striezel-Motiv und einem in Rot-Gelb-Lila-Tönen gehaltenen Karussell. Schnön knallig, wie ich finde!
Die Motive sind übrigens #61 und #93 aus meinem project 365. Nur so nebenbei.
Hier gibt’s noch mehr Ringe und ein Tutorial.
Die Überraschung war groß: Es war tatsächlich etwas auf dem Film! Und das, obwohl er schon ewig und drei Tage in meiner Lomo Diana F+ geschlummert hat, ein Kollege einmal versehentlich das Objektiv abgeschraubt hat und ich mich beim Öffnen der Kamera äußerst ungeschickt angestellt habe.
Wie versprochen hier die Lomo-Fotos vom 1. Mai! Mehrfachbelichtungen entstanden teils bewusst, teils aber dadurch, dass ich den Film nicht weit genug weitergespult habe. So erhält man ein ineinander übergehendes Endlosmotiv, wenn man so möchte. Überrascht hat mich auch die Schärfe der Fotos! Ich hatte eher etwas in Richtung Pinhole erwartet – doch die Motive sind sogar ganz gut erkennbar! Bin begeistert, die Lomo darf ab jetzt öfter in den Rucksack hüpfen.
Ach ja und: Danke an Eva fürs erfrischend sommerliche Kameragrinsen! ;)
Bei uns war schon am Freitag Mutter-Tochter-Tag: Gemeinsame Zeit zum Zufriedenseinkönnen im Botanischen Garten, Zeit zum Lachen über die Gastlichkeit der Wiener Kellner. Zeit zum Staunen inmitten der Köstlichkeiten am Naschmarkt. Und natürlich Zeit für zwei Paar Würstel im Pawlatschenhof des Wiener Metropol. Ganz unkompliziert. Wie immer. “Na, die werd’n lachen …”
Es ist nun zwar schon einige Zeit her, doch rund um Ostern führte mich ein Ausflug auf den Greenhorn Hill. Und der liegt nicht – wie man vielleicht vermutet – im wilden Westen, sondern im schönen Mostviertel. Der selbst ernannte “Saloon Cowboy” Emmerich Hochgerner hat dort mit seiner Lebensgefährtin eine kleine Westernstadt erbaut, in der nicht nur Country-Abende und Jungschar-Lager, sondern inzwischen auch schon zahlreiche Hochzeiten stattgefunden haben. Eine Zeitreise für Western-Fans oder alle, die mal etwas ausgefallener feiern möchten. Fernab von Großstadt-Cowboys und -girls. Yee-Ha!
Ali und Oliver auf Nummer5 haben 107 Krautpflänzchen. Und sie haben ein großes Feld. Nun sollte das Kraut in die Erde und da durfte ich wieder mit dabei sein. Buddeln, setzen, gießen, freuen. Und beim Wachsen zuschauen.
Hmmm … welchen Kuchen backen für Margot und Martin? Mit m&m kann man bei den beiden (hoffentlich) nichts falsch machen. Und ob sich da nicht noch jemand freuen wird? Wir werden sehen … ;)
Lieber Sommer,
schön, dass du wieder zurück bist. Ich wusste ja gleich, dass mich die anderen anschwindeln mit ihrem “der Winter bleibt heuer länger”. Ich mein’, er is ja eh ganz nett und so, aber manchmal zeigt er einem die kalte Schulter. Und mit der Zeit weiß man dann nicht mehr, was man mit ihm anfangen soll. Und der Frühling wollte uns eigentlich seine neue farbenprächtige Kollektion vorstellen, aber irgendwie ist ihm was dazwischengekommen und er musste weg. Wohin, wollte er nicht verraten. Deshalb freue ich mich riesig, dass du jetzt schon hier bist. Bleib ruhig länger – ich kenne genug Leute, bei denen du unterkommen kannst.
Alles Liebe,
Martina
Am 29.4. ist der World Pinhole Photography Day. Einige Studierende, AbsolventInnen und Lehrende der Fotoschule Wien haben daher zahlreiche Pinhole-Fotos gemacht und heute Abend die Ausstellung “Pinhole – Pictures through a hole” vorbereitet. Ich bin mit einigen Fotos aus meiner Serie Kärntner Straße mit dabei. Am Sonntag findet die Vernissage statt, aber auch danach ist die Ausstellung noch zu besichtigen. Hier ein paar Fotos von den Vorbereitungen. Wer schaut vorbei?
FotoQuartier Wien
Schlössl Kino, Margaretenstraße 127, 1050 Wien
Vernissage: Sonntag, 29. April 2012, ab 19 Uhr
Ausstellung: 30.04. – 10.05.2012, Mo-Do, 16 – 18 Uhr (außer 01.05.2012)
Eintritt frei
Abendessen im Vivus, gleich neben dem Riesenrad mit Blick auf die wilde Maus, super leckerem Backhenderl oder Cordon – wahlweise bleu oder rouge – das hat schon was. ;)
Heute wurde ich nach meiner zweiten – für mich noch immer sehr anstrengenden – Bikram-Yoga-Stunde mit diesem Anblick belohnt. Herrlich. Namasté.
Alles begann mit Brunhilde. Brunhilde war die fleischfressende Pflanze einer Kollegin. “War”, weil sie aus irgendeinem Grund nicht überlebt hat. Um wieder etwas Grün ins Büro zu bringen, ich also auf der Suche nach einem neuen Fleischfresser. In meiner netten kleinen Blumenhandlung wurde ich fündig, um ganze 7,50 auch ein leistbares Gewächs.
An der Kassa regnete es dann noch Tipps von der Floristin: Erstens mal ist das eine Sumpfpflanze. Also feuchtes Klima. Aber nicht zu feucht. Schon austrocknen lassen zwischen den Gießvorgängen. Eventuell in eine hohe Vase pflanzen. Okay, verstanden. Und wenn grad keine Fliegen im Raum, dann unbedingt füttern. Füttern?!? Ja. Mit Käse. Und ja nicht rumspielen an den “Goscherln”. Denn wenn sich die ohne Futter schließen, haben sie keine Kraft mehr um aufzumachen und verhungern. Ja, verhungern. Alles in allem gehören diese Exemplare zur hohen Pflanzenkunst und ich soll doch mal wieder vorbeischauen und sagen, wie’s der Pflanze geht.
Überzeugt davon, dass sie in unserem fliegenlosen Büro irgendwie arm wäre, habe ich das Fruchtfliegen-Universum rund um meinen Obstkorb daheim als neues Zuhause auserkoren. Biologische Abwehr gegen diese Plagegeister (übrigens auch gegen Gelsen!) klingt ja sinnvoll.
Eine Woche später ist die Pflanze nun voll integriert. Da es sich bei meinem Exemplar offenbar um eine seltene vegetarische Spezies handelt, dient sie den Fliegen regungslos als Hochsitz. Von dort aus haben sie einen perfekten Ausblick auf den Obstkorb. Und die Pflanze? Die futtert weiterhin Käse.
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